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Ski-Urlaub in Tschechien

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Tom... ich kann nicht mehr ohne DICH!

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desin

Kapitel 10

Doch plötzlich klingelte es, ich drehte mich schnell um und ging nach oben. Dieses Kackverdammtes Klingeln. Wenn es nicht geklingelt hätte, würden wir dann auch wirklich geküsst haben? Diese Frage schoss mich bestimmt zum tausendsten Mal in dieser Stunde. Nachdem die Stunde zu Ende war, fragte mich meine Lehrerin Frau Anders, was mit mir los war, da ich heute total unkonzentriert war. Ich sagte nur, dass ich noch ein bisschen krank bin. Eigentlich war ich wieder kerngesund. In der 5-Minuten-Pause ging ich aufs Klo und ging auch von Alex vorbei. Als ich reingehen wollte, hielt er mich auf und fragte:

„Hast du heute nachmittags Zeit?“

„Glaube schon, aber abends nicht, da ich zum Fußball-Training gehe.“

„Ja, ich weiß. Aber hättest du Lust heute nachher mit mir alleine zu treffen?“

„Von mir aus. Welche Uhrzeit?“

„Weiß ich nicht, ich muss erstmal abwarten, wie viel Hausaufgaben ich bekomme. Ich werde dich dann abholen, okay?“

Ich nickte und ging aufs Klo und schaute ins Spiegel mich an und dachte: Ob wir uns heute noch küssen werden? Es klingelte schon wieder. Genervt ging ich in die Klasse. Ich hatte kein Bock mehr auf die Schule gehabt. Ich dachte nur an heute nachmittags. Was wir wohl machen werden? Ich dachte auch nur an ihn. An Alex. An Tom dachte ich überhaupt nicht mehr. In der Stunde hatte ich gemerkt, dass er mich anschaute. Aber ich schaute ihn nicht an. Er war für mich gestorben. Ich kann die Leute nicht ab, die mich an lügen. Ich sah erstmal mein Tisch für eine Weilchen an, plötzlich sah ich jetzt was weißes auf meinem Tisch. Ein kleines Zettelchen. Ich faltete es auf und drin stand:

Anna, bitte verzeih mir. Ich habe doofe Fehler gemacht. Das war mein schlimmster Fehler in meinem Leben. Ich liebe dich doch wirklich. Glaubs mir. Bitte, Anna. Es war hart, als du zu mir gesagt hast, dass du kein Kontakt mit mir haben willst. Ich spürte einen Schmerz in meinem Herz. In Liebe, Tom

Ich zerriss das Papier und schmiss in den Mülleimer.

„Anna, du weißt, dass du nicht mitten im Unterricht einfach so aufstehen darfst!“, schimpfte mich meinen Mathe-Lehrerin Frau Freter.

Ich setzte mich wieder hin und ich sah zu Tom. Er sah mich an und er hatte Tränen in den Augen gehabt. Schnell schaute ich um zu Frau Freter.

Endlich war die Schule nach 4 Stunden zu Ende.

„Anna, Alex ist da.“, rief Frau Sparringa den ganzen Flur.

Ich war so nervös und Liza und Carina wünschte mir noch viel Glück.

Als wir raus gingen, sagte Alex.

„Du siehst heute wunderhübsch aus.“ Carina und Liza hatte mir ihren Klamotten und Schminke geliehen.

„Danke.“

„Nee, du siehst schon immer wunderhübsch aus.“ Ich konnte mir dir Grinsen nicht verkneifen.

„Also, was machen wir jetzt?“

„Ich dachte, wir gehen mal bummeln in die Stadt dann setzten wir uns in einem Cafeteria und wenn wir noch Zeit haben, können wir ins Kino gehen.

„Dann mal los.“

Auf dem Weg redeten wir noch über dies und das. Als wir in den Stadt ankamen, gingen wir erstmals zu New Yorker. Er kaufte sich dort neue Jacke für ihn.

„Wenn dir hier eine Sache gut gefällt, dann nimmt es. Ich bezahle es für dich“ sagte Alex.

„Nein, nein…brauchst du nicht.“

„Doch, ich will es aber.“

„Danke…mir gefällt hier eigentlich gar nichts.“

„Das glaube ich nicht. Zum Beispiel das.“ Er zeigte mir ein schwarz-weiß gestreiftes Longarm-Shirt mit Totenkopf. Er wusste, dass ich total auf Totenköpfe stand.

Meine Augen wurden groß, denn das sah echt geil aus und er wusste auch welche Größe ich hatte. Er hatte das Gekauft.

„Danke, Alex!“, bedankte ich mich und küsste auf die Wange. Seine Wange fühlt sich voll weich an. Ich sah auch, dass er rot wurde. Das fand ich irgendwie echt süß von ihm.

Wir gingen noch in anderen Geschäfte und er kaufte mir ne Menge Totenköpfe-Sachen, ohne mich zu fragen, ob ich das brauche. Aber alles gefiel mir, besonders den Mütze.

Dann gingen wir in den Cafeteria. Wir unterhielten uns noch wieder über dies und das. Ich verstand mich sehr gut mit ihm. Als ich aus dem großen Fenster schaute, sah ich Tom, er guckte mich durchs das Fenster. Seine Tränen fielen übers Gesicht, denn er sah auch, dass wir viel Gelacht haben.

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