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Ski-Urlaub in Tschechien

Tokio Hotel

Tom... ich kann nicht mehr ohne DICH!

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desin

Wir sind am Samstag- wie nach Plan- nach Tschechien, schön mitdem Navigationsgerät über Polen nach Spindler Mühle gefahren. Hinter derpolnischen Grenze trafen wir dann die Familie meiner Schwester, die aus Kölnangereist kam. Dann ging`s weiter! Weil in Tschechien, so kurz vor unserem Zielein Berg gesperrt war, mussten wir einen zweistündigen Umweg in Kauf nehmen.

Den Ort haben wir schnell gefunden, aber wo war unsereHütte? Nach rumfragen haben wir dann unsere Unterkunft gefunden. Holger kam mitunserem Van, weil wir doch ein wenig zu wenig PS hatten, den steilen Berg nichthoch, also mussten wir ca. 300 Meter STEIL nach oben laufen, an dem Tag lagschon ein bisschen Schnee. Also mussten wir das Auto an der Strasse lassen unddurften den Berg hoch gehen, beim 1. und 2. Mal hat es ja noch Spaß gemacht,solange es nicht glitschig, dunkel und nass war.

 

In der Hütte angekommen, haben wir nichtschlecht gestaunt, dass nur zwei Männer den Laden geschmissen haben, keine Frauweit und breit! Es waren noch andere Gäste vor Ort und unser Wirt wurde vonChristopher scherzhaft „  Schnecke „ genannt, weil er wirklich lahmwar. Wir sind beim Frühstück jedenfalls immer satt geworden, es gab einBueffet, nicht besonders aufregend, aber das nötigste war da.

An dem Abend wussten wir noch nicht, obwir am nächsten Tag Skilaufen konnten.

Geschlafen haben wir jeweils zu viert in 2Zimmern, es war einfach, aber sauber. Dann am nächsten Morgen-oh Schreck-KEINWASSER !! Na toll, wuschen wir also nur mit Mineralwasser oder bleibenungewaschen und fuhren ins Informationsbüro. Dort empfahl man uns, nurTageskarten für das Skigebiet zu kaufen, weil man noch nicht so genau wusste,wie das Wetter in den nächsten Tagen sein würde. Aber zwei Pisten warengeöffnet. Nix wie rauf (wer hat da was von GRASSKIERN geschrieben?? Na warte!!!)

Ach, wir sind doch ziemlich verwöhnt vonÖsterreich und der Schweiz mit den geschlossen Gondeln, wenn man den Berghochfährt, kommt man da nicht so zum Frieren, aber da, in der4-Sesselliftbahn-ohne Dach, brrrrrr, wir waren fast erfroren, als wir oben ankamen.Egal, es wurde nicht gemeckert, wir wollten doch endlich Skifahren und fuhrenlos. OH NEIN; von weitem sah man schon eine kilometerlange Schlange vor demBügellift –oh graus, also mussten wir immer lange warten, aber wir nahmenes noch in Kauf, weil wir doch endlich Skifahren konnten. Und da nur 2 Pistenvom ganzen Skigebiet frei waren, waren dann alle bei uns. Und in Tschechiensind sie wirklich in der Technik weit hinter uns. Egal, wir hatten unserenSpaß, es war einfach goil , wieder auf Brettern stehen zu dürfen. Annaprobierte das erste Mal Snowbordfahren, was sie auch schon gut konnte, nachmittagswar sie so knülle- Leute, wer das nicht kennt, es ist anstrengend, wenn mannoch Anfänge ist. Dann fiel Schnee- SCHNEE- der dann sich so in Schneeregenumwandelte und als wir mit der offenen Sesselliftbahn runterfuhren, regnete es,wir waren ,als wir im Tal ankamen, alle klitschenass..Schnell zur Pension, abunter die heiße Dusche, das Wasser war dann auch wieder da, und abends fuhrenwir ins Dorf zurück und rutschten ins neue Jahr, kurz nach 0.00 Uhr lagen wirschon müde im Bett.

Am nächsten Tag, weit und breit keinSchnee zusehen, nur Regen, braune Berge und grüne Wiesen. Oh, was haben wir fürGesichter gemacht und haben versucht das Beste draus zu machen und fuhren amNachmittag zum Schwimmen. Natürlich hatten alle die gleiche Idee unddementsprechend war es sehr voll, na, toll!

Abends war es immer am schönsten, inTschechien kann man wirklich sehr preiswert essen gehen, wir sind alle immerpoppsatt geworden und die Rechnungen waren nie höher als 40 Euro (umgerechnet)pro Familie.

Alle bekamen bisserl Depris und vielleichtauch schon ein bisschen Heimweh, aber nein, das war nicht der Grund, warum wir schonwieder zu Hause sind.

Am nächsten Morgen, WAS ? Überall lagSchnee, HURRA, was war die Freude groß und zack, ab auf die Piste, Holgerwollte dann auch Snowbordfahren üben. Wie gut, dass wir unseren Schwager dabeihatten, der in Sachen Ski- und Snowbordfahren ein Profi ist. Irgendwann hatteHolger eine sehr starke Prellung am Daumen, vom Üben, aber so was gehört leiderdazu!

Die 3. Piste wurde zwar offiziell nochnicht geöffnet, aber da schon sehr viele da runter gebrettert sind, taten wires auch, was für Christopher aber zum Verhängnis wurde, er bleib im Tiefschneehängen und stürzte unglücklich( oder besser geschrieben -er flog ), sein Knietat ihm höllisch weh, aber irgendwie schaffte er es noch, sein Ski anzuziehenund den Rest runter zu fahren. Er fing da an zu humpeln, bis zum Auto ging esnoch und abends ,als wir zum Essen fuhren, ging er mit einem Skistock densteilen Berg von der Hütte zum Parkplatz, auch das ging noch. Aber heutemorgen, da war Feierabend. Er bekam nachts Schmerzen und heute morgen konnte ernicht mehr laufen, da sind Holger und Christopher schnell zum Onkel Doc gefahren,der Besitzer der Hütte hat die beiden Männer zum Parkplatz mit seinem Jeep oderwas es auch für ein Auto war, jedenfalls brachte er sie zu unserem Wagen. BeimArzt, dort musste man vorher die Straßenschuhe ausziehen, wurde ChristophersKnie geröntgt, zum Glück war nichts gebrochen, evtl. Meniskus, wir müssen zuHause einen Orthopäden aufsuchen. Christopher bekam eine Schiene und Krücken. HolgersDaumen wurde auch schön „ eingepackt“. Als die Männer zurück kamen,kam eine SMS von meiner Schwester, die mit ihrer Familie Skilaufen wollte, eshatte heute Nacht wieder so schön geschneit, es wäre eine kilometerlangeSchlange vor der Kasse, wo man die Tageskarten für die Liftanlagen kaufenkonnte. Das heißt dann bestimmt über 1 Stunde warten, sie haben dann daraufverzichtet und kamen zurück, so ist dann die Entscheidung spontan gefallen,noch heute nach Hause zu fahren, denn mit Christopher war es schon schwierig,den steilen Berg runter zu gehen. Der Berg war so glatt und immer den Besitzervon der Hütte mochten wir auch nicht fragen. Also wurden ganz schnell dieKoffer gepackt und nach Bargteheide gesimst, damit ein Termin beim Orthopädenorganisiert werden kann, noch bevor er am Sonntag wieder nach Schleswig kann.

Nun sind wir wieder zu Hause und lese meineMails und was bekomme ich da zu sehen? Von unseren Nachbarn, der Sohn war glattgestern SURFEN!!! Ich glaube, ich stehe im Wald! Heute Morgen war in Tschechiennoch tiefster Winter!

Ach so, die Familie meiner Schwester reistmorgen auch ab, sie hatten auch keine Lust mehr.

Tschechien war für uns eine Erfahrungwert, aber für verwöhnte Skifahrer wie uns ist es nicht, bzw. wir würden dannbeim nächsten Mal nicht mehr so abgeschieden leben.

Die Schneeverhältnisse sind überallgleich, auch in Österreich und in der Schweiz gab s Schneemangel, jetzt hat essich wohl geändert.

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